Förderung und Finanzierung von Auslandsaufenthalten

Sprachreisen und Auslandspraktikum – Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung von Auslandsaufenthalten

Der Aufenthalt im Ausland ist für Reisende nicht nur eine spannende Erfahrung, sondern auch ein wichtiger Stein, der den Weg zum beruflichen Erfolg pflastert. Oft besteht für die Reisewilligen das Problem der Finanzierung von Auslandsaufenthalten. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Förderung der Auslandsaufenthalte.

Sprachreisen – so werden sie ermöglicht

Klassenzimmer in SüdafrikaWer sich für den Gebrauch einer Fremdsprache fort- und weiterbilden möchte, entscheidet sich für die Unternehmung einer Sprachreise. Bund, Europäische Union, Stiftungen und andere Organisationen setzen sich für die Förderung solcher Reisen ein. Die Programme bestehen aus finanziellen Zuschüssen, Stipendien und weiteren Optionen. Bei der Förderung werden unterschiedliche Berufsgruppen unterstützt: Von der EU bekommen all jene Sprachreisende Unterstützung, welche in
die Zielgruppe des Bildungsprogramms der Union gehören. Dazu zählen Studierende, Lehrkräfte und internationales Unternehmenspersonal.

Wer seine Berufsausbildung mit einem maximalen Durchschnitt von 1,9 abgeschlossen hat und unter 25 Jahren alt ist, lässt sich durch die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung unterstützen. Bei 10 % Selbstbeteiligung liegt die Förderhöhe bei 2.000 Euro für einen Zeitraum von drei Jahren.

Für den internationalen Aufenthalt zum Zweck sprachlicher und beruflicher Bildung, hilft die IBS in Form diverser Förderprogramme. Arbeitnehmer haben jährlich die Möglichkeit, einen Gutschein – eine sogenannte Bildungsprämie – der BMBF zu erhalten. Dadurch werden 50 % der Kosten erstattet bis zu 500 Euro, sofern der Reisende diese Summe auch selbst in die Sprachreise investiert. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich firmenintern fördern zu lassen und die Kosten von den Steuern abzusetzen. Wichtig ist nur, dass die Reise für berufliche Zwecke angetreten wird.

Die Finanzierung des Auslandspraktikums

Das Praktikum muss eine Mindestlänge von 2 Monaten betragen, damit eine Förderung durch Erasmus+ Praktika, aber auch die Erasmus+ für Berufsbildung, vorgenommen wird. Das Akademische Auslandsamt berät und informiert Interessenten.

Dauert das Praktikum mindestens 12 Wochen, dient das Auslands-BAföG der Finanzierung von Auslandsaufenthalten. Die Höhe der Finanzierung variiert und beträgt bis zu 732 Euro monatlich.

Ebenso wie Sprachreisen, lassen sich auch Praktika durch die IBS unterstützen. Weitere Möglichkeiten der Finanzierung bestehen durch Begabtenförderungswerke, das Carlo-Schmid-Programm wie auch durch Vermittlungsunternehmen und Stiftungen. Je nach Programm werden internationale Aufenthalte unterstützt oder nur die Praktika in bestimmten Ländern.

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