Einmaliges Erlebnis – Gorilla Trekking bei den Berggorillas

Ein Gorilla Trekking gehört sicher mit zu den spektakulärsten Erlebnissen, die man auf unserem Planeten haben kann.

Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung erleben zu dürfen, bleibt nur wenigen Menschen vorbehalten. Denn Gorilla Trekkings sind limitiert und sehr kostenintensiv. Zum Schutz der Tiere ist das auch gut und notwendig – und wird hoffentlich auch in Zukunft weiterhin mit Nachhaltigkeit betrieben.

Berggorillas zählen zu den gefährdeten Tierarten die auf der Roten Liste stehen, wie alle vier Unterarten der Gorillas. Bereits seit mehr als 100 Jahren setzen sich viele Organisationen dafür ein, das Überleben der leider nur noch seltenen Tiere zu sichern.

Tipps für ein besonderes Erlebnis beim Gorilla Trekking

Für die Teilnahme an einem Gorilla Trekking, sind einige Regeln zu berücksichtigen. In einigen Ländern Afrikas, wie in Ruanda und Uganda, leben die Gorillas in den Bergen, daher kommt auch ihr Name. Die Höhe, auf welchen ein Gorilla Trekking stattfindet, kann dabei auf mehr als 2.500 Metern über dem Meeresspiegel liegen. In solchen Höhen wird die Luft dünner und im Regenwald herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Daran muss sich der Körper gewöhnen. Neben Zeit zur Akklimatisierung, die man zum Gorilla Trekking mitbringen sollte, ist eine gewisse körperliche Fitness unumgänglich. Eine körperliche Vorbereitung auf das Trekking-Erlebnis ist daher absolut empfehlenswert, da man über mehrere Stunden im üppigen Dschungel zu Fuß unterwegs ist.

Zudem sollte man sich in der freien Natur wohlfühlen und nicht bei der jeder Ameise anfangen zu kreischen. Ruhe und Behutsamkeit sowie Respekt vor der Natur sind sehr wichtig.

Gorilla Trekking

Ausrüstung beim Gorilla Trekking

Neben wasserfesten, knöchelhohen Schuhe mit rutschfester Sohle sind lange Socken wichtig. Die Schuhe sollten am besten gut eingelaufen sein. Die Socken schützen zudem vor Ameisen, die gerne im tropischen Regenwald vorkommen und unangehmen sein können. Die Kleidung sollte aufgrund des häufig auftretenden Niederschlags in den Bergen wasserfest und atmungsaktiv sein sowie in dezenten und natürlichen Farben gehalten.

Da man die Gorillas nur mit einem gewissen Abstand beobachten darf, empfiehlt sich eine Kamera mit gutem Zoom sowie ein Fernglas zur Beobachtung der Tiere.

Gorilla Trekking nur mit Erlaubnis

An einem Gorilla Trekking darf man nur teilnehmen, wenn eine offizielle Erlaubnis vorliegt. Die Erlaubnis kostet pro Person je nach Nationalpark rund 750 US Dollar. Gut zu wissen: Ein Großteil der Einnahmen fließt in den Tierschutz. Die sogenannten Gorilla Permits werden nur sehr begrenzt ausgegeben, um die Tiere, deren Fortbestand und die Natur zu schützen. Da die Trekkings sehr beliebt sind, sollte eine Erlaubnis für das Gorilla Trekking weit im Voraus gebucht werden.

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